Was ist Skin Picking?

Das unter Betroffenen als Skin Picking bekannte Phänomen (auch Dermatillomanie bzw. Pathologisches Hautzupfen/-quetschen genannt) umfasst ein vielgestaltiges Krankheitsbild.

Die meisten Menschen haben schon einmal in ihrem Leben ihre Haut bearbeitet. Erst wenn Personen einen sehr starken Drang verspüren und/oder ihre Haut häufig manipulieren, sodass sie in ihrer Lebensführung beeinträchtigt sind, spricht man von Skin Picking als behandlungsbedürftigen Erkrankung. Oftmals löst das Wahrnehmen von Hautunreinheiten wie Pickeln oder Schorf diesen Drang aus. Auch Anspannung, Stress und Langeweile können Auslöser für Knibbeln sein. Manche zupfen auch unbewusst wie in einem trance-ähnlichen Zustand. Der innere Drang, den Betroffene verspüren ist dabei so stark, dass sie ihm kaum Widerstand entgegensetzen können. Unterschiede gibt es bezüglich der betroffenen Hautstellen (z.B. Gesicht, Dekolleté, Beine, etc.) und der Art und Weise der Bearbeitung der Haut.

Das wiederholte und anhaltende Bearbeiten der Haut führt in der Regel zu sichtbaren Schäden der Haut. Hieraus entstehen meist Scham- und Schuldgefühle (Selbstabwertung) sowie Beeinträchtigungen im beruflichen und privaten Alltag.

Wenn auch Sie in einem relevanten Ausmaß beeinträchtigt sein sollten, können Sie an unserer Selbsthilfestudie teilnehmen.

In unserem Ratgeber Skin Picking sind viele Informationen sowie Übungen zur Veränderung des Knibbelverhaltens enthalten.